In [m]oll

Den Blog widme ich mir selbst und mir allein. Er gehört mir, er ist ich und eigentlich ist er es auch wieder nicht. Er malt ein verzerrtes Teil-Gemälde meiner Gedanken — eine ausgeartete Kunstfälschung, und doch fasziniert, irritiert und provoziert er. Manchmal tut er aber auch gar nichts. Er hängt nur. Einsam an der Wand, und wenn man horcht, dann kann man sogar die Tonart der ihn stets begleitenden Melodie erhaschen. Ein zartes Musikstück in d-moll, das ihm die gebürtigte Würde verleiht. Sein Echo macht ihn erst zum wahren Schatz, der er ist. 

Ich lege hier meine Gedanken nieder, kleide sie unbeholfen in Worten, schmücke sie, versuche ein wenig Sinn hineinzulesen — und manchmal ihnen ein wenig Sinn zu nehmen. Politisch oder nicht, wer weiß es schon. Ganz wie mir eben ist. Viel Spaß.

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