Prosa

Ich vermisse…

… manchmal unnötig Menschen. So schmerzlich aus einer stillen Wunde quellend, der Gedanke an ihr Lachen, ihr Weinen, den Kummer in ihren Gesichtern – die feinsten Veränderungen ihrer Mundwinkeln beim Aufkommen einer Idee, die Gesten, die Liebe, Emotionen so reich, die meine Seele streicheln, sie liebkosen und wie ein Segen umarmen.

Manchmal, da gewinne ich die Hoffnung zurück, an das Gute, das Schöne, das Schreckliche in Menschen, das, was unser Wesen bereichert wie besudelt – ohne, dass wir besonders schön wären, besonders anders wären, als alles andere, was auf dieser Erde eine sanfte Spur hinterlässt – nur, um eines Tages unter ihr in ein Vergessenwerden gerät.

Ein Paragraph genügt vielleicht nicht, um sie zu lieben und zu beschimpfen, aber einen Versuch lässt man sich nicht nehmen.

Fin

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s