Prosa

Sie

Stolzierte wie ein scheues Reh, nackte Füße schwebend über taufeuchte Wiese.
Die Haare noch nass vom Sommerregen, in kleinen Zöpfen hochgesteckt und geflochten zwischen betörend duftenden Blumen, die ihre Jugend ewig krönten.
Ihr Blick, ein Azurblau, so zerstörerisch intensiv, zerschnitten jedes Wesen in seiner innersten Seligkeit und raubten mir Schlaf und Frieden.
IhreLippen waren rosig, plump, erblühten zu einem schwärmerischen Lächeln – eins, das mich die Welt für einen Moment vergessen lässt.
Vielleicht lag darin auch ihr unsterblicher Zauber.

Fin.

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s