Prosa

Fahrt.

Innerlich laufe, zerlaufe ich, jage dir im Wissen der Unerreichbarkeit hinterher. Die Schwärze der nebligen Nacht entzwei reißend, tragen mich Schritte wie auf Wolken immer weiter. Der Wind heult und macht mich taub. Für einen Moment werde ich blind, während du neben mir sitzt und mich still anlächelst. Das Licht durch die Scheibe stechend tanzt dir auf der Nase, spiegelt sich in deinem hellen Blick. Das schummrige Gelb erlosch, als wir den schützenden Tunnel verließen. 

Immer weiter, und ich dir hinterher.

Fin.

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Ein Kommentar zu „Fahrt.

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