Prosa

Dekonstruiert…

… ist die Welt. Zerfallen in Puzzlestücken, verflossen im Strom der Leere. Ein wenig grau, ein wenig blass, schwirren die Fragmente dieses tragischen Bewusstseins ziellos im Universum, alle Sinne und Bedeutungen geraubt, befreit vom Darsein, so schaurig schön bestehen sie, verbleiben sie in einer Unbestimmtheit zwischen dem Alles und dem Nihil, dem Sein und dem unerreichbaren Ende.

Ein eigenartiges Gefühl. Als würde man sich eine Zeit lang im Schwarz des Morgenkaffees verlieren. Das surreal verschwommene Bild, das Ich und Un-Ich, nicht aufhören wollend dem Abgrund entgegen zu starren – bis man leise seufzend sich dem Momentum des Nichts entriss und den Feuilleton aufschlägt.

Fin.

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