Prosa

Ich will.

Meine Gedanken müssen sich verausgaben. Ich will laufen. Rennen. Schreiben. Schreien, laut weinen, leise lachen, gähnen vor Langeweile und den status quo zerschmetterb. Die Finger wund malen, die Worte tot dichten, die Leere aushöhlen. Irgendetwas – Gedanken ströhmen lassen, sie kommen lassen, sie schlagen, hauen, zerreißen, zerbeißen und verdammen. Bis nichts mehr übrig bleibt – und bis sie wiederkommt. Spontan sein, geengt sein, physische Enge, völlige Freie, nass, kalt, Angstschweiß, Finger krampfen, verschmitzt Grinsen, alles gleichzeitig – nur noch sein, ein wenig mehr, vielleicht auch nicht.
– Fin.

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