Prosa · Uni

Leere Seite…

… du schaust mich an, ich starre zurück, um meine Dominanz dir gegenüber auszudrücken.

Die Worte aus den Fingern ziehen sich nicht so leicht, auf die Tasten geschlagen kommen schiefe Töne, im Kopf gähnend schwarz gemalt, wie unendlich graue Mandala zieht sich träge das Band aus Wortgewusel irrend durch die Synapsen.

Die Zahnräder klickern, weiter monoton das Tippen, Essay Seite 1. Die Literatur steht stattlich getürmt, ungerührt unberührt verstaubt gebaut, fertig gestellte voll voller Seiten.

Ich starre sie an. Vor Neid. Diejenigen Autoren, die Seiten füllten. Und geh mir einen Kaffee machen.

-Fin.

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