Politik

Über die Abgehängten im Diskurs

„Wo es Macht gibt, gibt es auch Widerstand“ – Michel Foucault

… und der Widerstand ist das Zeichen des Zeitgeistes der Post-Postmodernen. Ein Durcheinander, wo Links, Rechts und Mitte awkward in einem Raum gequetscht stehen wie in einer S-Bahn am Montagmorgen und sich mit Blicken giftgrünangiften.

Die Suppe unserer Zeit, gewürzt mit Unzufriedenheit und Nörgeleien, Autos- und Heimezünden, lichterloh der Individualismus, Identätismus, -ist und -ismus, Gott schon tot, Worte wundreden und wundschreiben, Bomben regnen, Schlippstreten, bis der Nebenmann erstickt, wer als Erstes erstickt, weiß nicht, treten und trampeln, alle verbissen, niemand lässt los. Die Kinder gegen die Eltern, die Eltern gegen Kinder, manche gegen Flüchtlinge, andere für die Biedermeier, Instagram, Hashtagwahn, „10 ARTEN DEINE FREUNDIN ZU PRANKEN 😂😂“.

Jeder ist des anderen Problem.

Alle in Kategorien, Schubladen und Regale gestopft und gequetscht, wie alte schlabbrige Socken aufeinander türmend stinken sie bis zum Himmel. Jeder fühlt sich abgehängt im Diskurs. Alle sind hilflos, niemand versteht, alle beschäftigt, habe zu tun, „Scheiß Ausländer!“, „Gegen Tierversuche!“, die Bomben regnen und Gott immer noch tot.

Alles ist ein Kampfbegriff, ein Kampf von einer Schublade in die nächste. Wer raus schaut, guckt doof. Macht weist gesellschaftliche Plätze, Gesellschaft verwirrt, Widerstand und Parolenschwingen, in den Schubladen rumpelt’s.

Fin.

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